Mainz - Jubel auf dem Mainzer Campus: Die Johannes Gutenberg-Universität hat die Chance, Elite-Universität zu werden und außerdem bei Forschungsprojekten mit viel Geld gefördert zu werden.
Die Mainzer nahmen neben sechs weiteren deutschen Hochschulen die erste Hürde in der Vorauswahl der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrats in Bonn. Die sieben setzten sich gegen 65 andere Unis durch.
Mit insgesamt 2,7 Milliarden Euro wollen Bund und Länder die Spitzenforschung an deutschen Universitäten stärken, unter anderem durch neue Elite-Universitäten. Die Mainzer gehen nun in die letzte Runde des Wettbewerbs: Sie überzeugten in Bonn bei der Vorauswahl mit Vollanträgen für eine Graduiertenschule, drei Exzellenzcluster in Naturwissenschaften und für das Zukunftskonzept „The Gutenberg Spirit: Moving Minds – Crossing Boundaries“.
DFG und Wissenschaftsrat hatten ordentlich gesiebt. Neben der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sind nur noch die Humboldt-Universität Berlin, die Unis Bochum, Bremen, Köln und Tübingen sowie die Technische Universität Dresden mit Vollanträgen im Rennen. Die Uni-Spitze in Mainz will nun alles daran setzen, im Juni 2012 den Titel Elite-Uni zu holen, der auf maximal fünf Bewerber begrenzt ist: „Wir werden in den kommenden Monaten unser Zukunftskonzept zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung weiterentwickeln“, sagte der Mainzer Uni-Präsident Georg Krausch. Anna Kröning