Mainz - Für all jene, die sich in Deutschland mit sozialen Netzwerken, Blogs und allem anderen, was das Web so hergibt beschäftigen, ist sie ein Pflichttermin: die Republica-Konferenz im Friedrichsstadtpalast in Berlin. Fast 3000 Teilnehmer machen sich Gedanken über Entwicklungen im Internet und deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft.
Auch in Mainz kann man die Konferenz verfolgen. In den Räumen des Pengland an der Rheinallee läuft der Livestream von der Republica auf großer Leinwand von 10 bis 18 Uhr durch. Die Idee dazu hatte Alex Boerger, Mitglied in dem Kunstverein und Erfinder des Internetbrunnens. Eigentlich wollte er mit einem Vortrag zu seinem Projekt an der Konferenz teilnehmen, doch die Macher gaben anderen Themen den Vorzug. So verfolgt er die Republica nun im Pengland von Mainz aus. "Die Republica zu sehen, ist so ein bisschen wie in die Zukunft schauen. Vieles, von dem, was in den nächsten Jahren im Internet passieren wird, kommt dort zur Sprache", sagt Boerger.
Die Resonanz auf Boergers kurzfristige Einladung ist am ersten Tag der Republica zumindest zu Beginn noch dünn. Nur Jan Stich schaut rein, um den ersten Vortrag über den Internetbrowser Firefox zu hören. "Ich mache selbst viel im Netz, deshalb interessiert es mich, was da in Berlin passiert", sagt der Student.
Noch bis Freitag, dem letzten Tag der Konferenz, kann man im Pengland live die Republica in geselliger Atmosphäre verfolgen. Moritz Meyer