Vergessene Urne: Berti Adams muss für Ahnen hoffen

Trier/Mainz - Eigentlich war Bertrand Adams – so der Stand nach dem vorläufigen Endergebnis – über den Platz 38 auf der Landesliste ins Parlament gerutscht. Die CDU hat 41 Mandate errungen. Zwei CDU-Kandidaten, die auf hinteren Listenplätzen Direktmandate geholt hatten (darunter der Eifeler Michael Billen), sorgten dafür, das Adams als Nummer 41 ins Parlament kommen sollte.

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    Doris Ahnen.

    (Foto: Harry Braun)
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    Berti Adams.

Doch nun gibt es eine Entwicklung, die Adams und die Trierer CDU erneut zittern lässt. Im Mainzer Wahlkreis II hat die aus Trier stammende SPD-Bildungsministerin Doris Ahnen mit nur 19 Stimmen Vorsprung das Direktmandat geholt – doch in dem Wahlkreis wurde die Auszählung einer Urne vergessen.

Sollte sich die Mehrheit nun ändern, und CDU-Kandidat Wolfgang Reichel doch noch das Direktmandat holen – wäre Adams draußen. „Wir sind völlig fertig mit den Nerven“, sagte CDU-Stadt-Chef und MdB Bernhard Kaster. Die Urne wird am Nachmittag ausgezählt.

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