Recht im Beruf
Urteil: Firma muss abgelehntem Bewerber keine Auskunft geben
Luxemburg (dpa) - Wer als Bewerber von einem Unternehmen abgelehnt wird und sich diskriminiert fühlt, hat keinen Anspruch auf Auskunft über den eingestellten Mitbewerber. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag (19.4.) in Luxemburg entschieden.
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Schriftliche Ermahnungen müssen konkret sein
Trier (dpa/tmn) - Wer Mitarbeiter nicht gleich abmahnen will, kann sie erst einmal ermahnen. Die Regeln sind allerdings die gleichen: Ungenaue Beanstandungen sind vom Arbeitnehmer anfechtbar. Auch Schriftliches muss konkret gefasst sein.
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Mündliche Vereinbarung beim Arbeitsvertrag gilt
Heilbronn (dpa/tmn) - Ist der schriftliche Arbeitsvertrag anders als die mündliche Vereinbarung, müssen Arbeitnehmer nicht unterschreiben. Das hat das Sozialgericht Heilbronn festgestellt. Auf das Urteil weist der Deutsche Anwaltverein hin.
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Behinderter Arbeitnehmer hat Anspruch auf Versetzung
Köln (dpa/tmn) - Ist ein Arbeitnehmer durch ein Ereignis plötzlich körperlich eingeschränkt, hat er einen Anspruch auf Versetzung. Das gilt jedenfalls dann, wenn der Arbeitnehmer seinen alten Job wegen seiner Behinderung nicht mehr ausüben kann.
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Selbstbedienung im Restaurant rechtfertigt Kündigung
Bielefeld (dpa/tmn) - Wer in einem Restaurant arbeitet, darf sich für eine private Feier nicht einfach kostenlos Desserts bereitstellen lassen. Tut man es trotzdem, hat man mit einer fristlosen Kündigung zu rechnen.
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Gericht stärkt Kündigungsschutz von Leiharbeitern
Mainz (dpa) - Das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz hat den Kündigungsschutz von Leiharbeitern gestärkt. Eine Kündigung mit der Begründung, es gibt keine Verwendung mehr für die Arbeitskraft, sei nicht rechtens, urteilt das LAG.
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Arbeitgeber darf Mitarbeiter von Wechsel- in Tagschicht stecken
Köln (dpa/tmn) - Ein Arbeitgeber darf bestimmen, in welchen Schichten sein Mitarbeiter arbeitet. Auch wenn dieser lieber in Wechselschichten arbeiten würde, darf der Chef ihn in Tagschichten stecken. So entschied es ein Gericht.
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Bundesrichter: Außerordentliche Kündigung bei Stalking
Erfurt (dpa) - Wer Arbeitskollegen belästigt und bedrängt, muss mit einer außerordentlichen Kündigung rechnen. Das hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt entschieden.
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Ehemalige Mitarbeiter müssen aus Web-Auftritt gelöscht werden
Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Arbeitgeber sind verpflichtet, Daten eines ehemaligen Mitarbeiters aus ihrer Internet-Präsenz zu löschen. Anderenfalls verletzen sie dessen Persönlichkeitsrecht.
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Schlagendes Pflegepersonal darf fristlos entlassen werden
Neunkirchen (dpa/tmn) - Wird eine Pflegekraft in einem Heim handgreiflich, kann der Arbeitgeber ihr fristlos kündigen. Das Gleiche gilt, wenn eine Pflegekraft in einem Heim falsche Medikamente verabreicht und hinterher versucht, den Vorfall zu vertuschen.
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Psychische Folgen eines Leidens sind Berufskrankheit
Detmold (dpa/tmn) - Eine Berufskrankheit liegt vor, wenn der Betroffene sich diese im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit zugezogen hat. Doch auch psychische Folgen einer ausgeheilten Krankheit können als Berufskrankheit gewertet werden.
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Arbeitgeber muss Arbeitsvertrag nicht übersetzen
Mainz (dpa) - Ein Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, den Arbeitsvertrag in die Muttersprache seines Mitarbeiters zu übersetzen. Das entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz.
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Vorstellungsgespräch geplatzt: Keine Erstattung von Fahrtkosten
Mainz (dpa) - Ein Bewerber, der nicht rechtzeitig zum Vorstellungsgespräch erscheint, bleibt womöglich auf seinen Fahrtkosten sitzen. Das geht aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz hervor.
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Schmiergeld angenommen: Fristlose Kündigung ist rechtens
Düsseldorf (dpa/tmn) - Nicht nur für Inhaber öffentlicher Ämter sind Schmiergeldzahlungen problematisch. Auch normale Arbeitnehmer riskieren mit der Annahme von Vorteilen ihren Job, warnt die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV).
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Forderung nach «sehr gutem Deutsch» keine Diskriminierung
Nürnberg (dpa/tmn) - Verlangt der Arbeitgeber in einer Stellenanzeige «sehr gutes Deutsch», ist das keine Diskriminierung. Das Landesarbeitsgericht Nürnberg sieht darin rechtmäßiges Ziel des Arbeitgebers.
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